InfotafelKleiner Rundweg · Nº 7
Schwarzwaldhäuser im Unter- u. Kleintal
Wie in Kappel früher da gelernt wurde, wo heute gefeiert wird.
Erzählt von Klaus Gülker

In Kappel stehen typische schöne Schwarzwaldhöfe, manche sind schon gut 250 Jahre alt. Der Haupterwerb der Bauern kam aus der Forst- und der Viehwirtschaft. Schwarzwaldhäuser, wie hier das frühere Mesner- und jetzige Gemeindehaus, prägen bis heute das Landschaftsbild in Kappel. Über einem Steinsockel, der zumeist auch einen Keller umschließt, ist das ursprüngliche Schwarzwaldhof ganz aus Holz gebaut. Unter seinem mächtigen Walmdach befinden sich Wohnräume, Stallungen und Scheune. Im 19. Jahrhundert baute man auf einer Reihe von Höfen ein steinernes Wohnhaus und nutzte seitdem das Schwarzwaldhaus als Ökonomiegebäude. Im unteren Großtal und im Kleintal finden wir talaufwärts folgende Schwarzwaldhäuser:
Eine Bildergeschichte













Quellen
- Stadt Freiburg i.Br., Ortsverwaltung Kappel (Hsg.): Kappel im Tal. Dorfgemeinde und Stadtteil – Eine Ortsgeschichte - , Freiburg 1993
- Fridolin Drescher (Ratsschreiber): Beschreibung über die Gemeinde Kappel im Tal. Deren Entstehung sowie über Erbauung von Häusern usw. Unveröffentlichtes Manuskript, Kappel um 1932
- LA BW – StAF- F166/3 Nr. 3508 u. F196/1 Nr.1791
- Gerrit Müller: Beiträge zur Chronik der geschlossenen Hofgüter des Kappler Tals. Eine forstgeschichtlich-heimatkundliche Untersuchung. Unveröffentlichtes Manuskript, Freiburg 1979
Bildnachweise
- Dr. Gerrit Müller, 1979
- Maria Tritschler
- Archiv Josef Riediger
- Karl Schmitt, Heidelberg
- Archiv Thomas Groß
- Archiv Prof. Dr. Wolfgang Hug